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Workshop "PRODUKTION DIGITAL DENKEN" am 17. April 2026 in Bochum

Einblicke · Praxis · Austausch · Perspektiven

Wie können existierende Produktionsanlagen digitalisiert und zur Smart Factory werden? 
Der Praxis-Workshop vermittelt Einblicke in Chancen und Herausforderungen der industriellen Transformation und zeigt anhand von Fallstudien und Best Practices konkrete Umsetzungswege auf – mit besonderem Fokus auf kleine und mittlere produzierende Unternehmen.


Das erwartet Sie: 

  • Verständliche Impulse zu aktuellen Entwicklungen und praxisnahen Forschungsergebnissen im Kontext von Industrie 4.0
  • Live-Demonstrationen realer Digitalisierungsanwendungen in unserer Smart Factory
  • Interaktive Arbeitsphasen zu Anforderungen, Umsetzbarkeit und Transfer in den eigenen Unternehmenskontext
  • Einblicke in konkrete Fallstudien aus laufenden Forschungs- und Industrieprojekten
  • Austausch und Vernetzung mit Unternehmen, Wissenschaft und Studierenden
     

Zielgruppen:
Der Workshop richtet sich an Unternehmer und Unternehmen aus Produktion, Fertigung, Maschinenbau und Logistik, ebenso wie an Kooperationspartner aus Hochschulen, Netzwerken, Wirtschaftsförderung und Industrieverbänden.

📅 Wann: 17. April 2026 (9:00 bis 15:00 Uhr)
📍 Wo: Institut für Robotik und Mechatronik auf dem Zentralcampus der Hochschule Bochum (Raum D2-27), Am Hochschulcampus 1, 44801 Bochum

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 18 Personen begrenzt.

PRAXISNAH TESTEN, SICHER ENTSCHEIDEN.

Im Rahmen unseres geplanten Anwender-Workshops möchten wir Unternehmen gezielt dabei unterstützen, bestehende Fertigungs- und Produktionsanlagen schrittweise in Richtung Digitalisierung und Industrie 4.0 weiterzuentwickeln.

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen eröffnen sich durch eine strukturierte Digitalisierung bestehender Maschinen und Anlagen erhebliche Potenziale – von Effizienzsteigerungen über mehr Transparenz in Produktionsprozessen bis hin zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit. Unser Ansatz setzt bewusst auf die Brownfield-Methodik, bei der vorhandene Anlagen weitergenutzt und gezielt digital nachgerüstet werden.

Eine mögliche Zusammenarbeit im Anschluss an den Workshop kann Unternehmen dabei helfen, konkrete Digitalisierungsmaßnahmen zu identifizieren, zu bewerten und umzusetzen. Je nach Projektumfang und Rahmenbedingungen besteht zudem die Möglichkeit, diese Vorhaben durch Forschungskooperationen oder Förderprogramme begleiten und unterstützen zu lassen.

Ein besonderer Mehrwert der Zusammenarbeit liegt in der Nutzung der bestehenden Reallabore und Smart-Factory-Infrastrukturen der Hochschule Bochum. Diese ermöglichen es, Produktionsprozesse, Automatisierungslösungen und Digitalisierungsansätze zunächst unter realitätsnahen Bedingungen zu simulieren, zu testen und weiterzuentwickeln, bevor sie in die reale Unternehmensumgebung übertragen werden. Dadurch können Risiken reduziert, Lösungen validiert und Implementierungen effizient vorbereitet werden.

Mögliche Leistungen und Mehrwerte einer Zusammenarbeit
Unternehmen können im Rahmen einer Kooperation unter anderem von folgenden Angeboten profitieren:

  • Analyse und Bewertung bestehender Produktionsanlagen im Hinblick auf Digitalisierungs- und Automatisierungspotenziale
  • Nutzung der Reallabore der Hochschule Bochum zur Simulation, Erprobung und Validierung von Produktions- und Automatisierungsprozessen
  • Digitale Abbildung von Maschinen und Prozessen (z. B. Digital Twin, virtuelle Inbetriebnahme, Prozesssimulation)
  • Digitalisierungssimulationen zur Erprobung neuer Produktions- und Automatisierungskonzepte unter realitätsnahen Bedingungen
  • Übertragung und Implementierung erprobter Lösungen aus dem Reallabor in die reale Produktionsumgebung des Unternehmens
  • Nachrüstung bestehender Anlagen mit Sensorik, Mikrocontrollern, Industrie-PCs oder Schnittstellen (z. B. OPC UA, MQTT)
  • Einbindung von Robotik- und Automatisierungslösungen in bestehende Produktionsumgebungen
  • Schulungen und Qualifizierungsangebote für Mitarbeitende, z. B. in den Bereichen
  • SPS-Programmierung
  • Robotik und Handhabungssysteme
  • Mikrocontroller und Edge-Devices
  • Grundlagen der industriellen Digitalisierung und KI-Anwendungen
  • Begleitete Pilot- und Prototypenprojekte, die praxisnah umgesetzt und wissenschaftlich evaluiert werden

WORKSHOP-ABLAUF

9:00 bis 12:00 Uhr
Im ersten Teil des Workshops werden die Grundlagen der Smart-Factory-Transformation vermittelt, mit besonderem Fokus auf die Herausforderungen und Chancen des Brownfield Ansatzes für produzierende Unternehmen. Dabei werden zentrale Konzepte der Digitalisierung, typische Rahmenbedingungen sowie aktuelle Forschungs- und Praxisperspektiven vorgestellt. Anschließend wird die Smart Factory als Reallabor präsentiert und anhand ausgewählter Fallstudien demonstriert, wie konkrete Technologien – von IoT-Geräten über Robotik bis hin zu Datenkommunikation – im Produktionsumfeld eingesetzt werden können. Ziel ist es, ein praxisnahes Verständnis für die Potenziale, aber auch die Grenzen der Digitalisierung im industriellen Kontext zu schaffen.

12:00 bis 13:00 Uhr Mittagspause

13:00 bis 15:00 Uhr
Aufbauend auf den vorgestellten Grundlagen und Demonstrationen wird im zweiten Workshopteil der Fokus auf die praktische Anwendung gelegt. In interaktiven Gruppenarbeiten erarbeiten die Teilnehmer:innen Anforderungen und Handlungsfelder zur Digitalisierung in ihren eigenen Unternehmenskontexten. Dabei werden konkrete Fragestellungen, Herausforderungen und Potenziale identifiziert und im Abgleich mit den im Reallabor demonstrierten Technologien diskutiert. Ziel ist es, die Transferfähigkeit der gezeigten Ansätze auf reale Unternehmenssituationen zu prüfen und praxisnahe Lösungsideen zu entwickeln. Gemeinsam mit den Teilnehmer:innen werden strategische Ansatzpunkte für die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten herausgearbeitet, die sowohl technologische als auch organisatorische Dimensionen berücksichtigen. Die Teilnehmer:innen erwerben dadurch nicht nur ein vertieftes Verständnis für den Brownfield Ansatz, sondern entwickeln zugleich erste, auf ihre jeweiligen Bedarfe zugeschnittene Handlungsempfehlungen und Projektideen, die als Grundlage für weitere Kooperationen und Pilotprojekte dienen können.


Anmeldung Praxis-Workshop "PRODUKTION DIGITAL DENKEN"

Anmeldung Praxis-Workshop "PRODUKTION DIGITAL DENKEN"

Workshop "PRODUKTION DIGITAL DENKEN"

ZENTRALCAMPUS
Freitag, 17. April 2026
9:00 bis 15:00 Uhr
Institut für Robotik und Mechatronik auf dem Zentralcampus der Hochschule Bochum (Raum D2-27)
Am Hochschulcampus 1, 44801 Bochum
 

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